Mut
Nimm im Randori und Wettkampf dein Herz in die Hand. Gib dich niemals auf - auch nicht bei einer drohenden Niederlage oder bei einem scheinbar übermächtigen Gegner. |
| Judo Magazin 12/03
- Auszüge aus Siegeraufsätzen
Katharina Sinner, 14 Jahre, TVE Sehnde, Orange-Grüngurt: "Mut ist eine wichtige Eigenschaft eines Judoka. Der Mut zu fallen, der Mut zu kämpfen, der Mut auch mal eine Niederlage einzustecken. Ich finde, ein Judoka ist dann mutig, wenn er bei Wettkämpfen oder bei einem Just-for-fun-Randori einen Gegner hat, von dem er weiß, dass er nicht gewinnen kann, aber trotzdem kämpft." |
Bescheidenheit
Spiele dich selbst nicht in den Vordergrund.
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| Judo Magazin 12/03
- Auszüge aus Siegeraufsätzen
Sophie Werner, 13 Jahre, SSC Karlsruhe, Orangegurt: "Wie überall gibt es im Judo gute, mutige Kämpfer und welche, die vielleicht schon ein bisschen Angst vorm Gegner haben. Diese Angst fördert man nur noch, wenn man nicht mit Bescheidenheit über die gewonnenen Kämpfe redet." |
Ehrlichkeit
Kämpfe fair, ohne unsportliche Handlungen
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| Judo Magazin 12/03
- Auszüge aus Siegeraufsätzen
Philipp Rosenbusch, 10 Jahre, ESV Ludwigshafen, Gelb-Orangegurt: "Ich versuche immer fair zu bleiben. Ich habe ganz viele Freunde in anderen Vereinen, die ich schon lange kenne. Manche sagen zwar, das sind meine Feinde, aber ich freue mich, wenn ich sie bei Turnieren treffe. Manchmal gewinnt der eine, manchmal der andere. Das ist beim Judo so." |
Selbstbeherrschung
Achte auf Pünktlichkeit und Disziplin
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Höflichkeit
Behandle deine Trainingspartner und Wettkampfgegner
wie Freunde.
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Wertschätzung
Erkenne die Leistung jedes anderen an, wenn dieser sich nach seinen Möglichkeiten ernsthaft anstrengt. |
Ernsthaftigkeit
Sei bei allen Übungen und im Wettkampf
konzentriert und voll bei der Sache.
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Hilfsbereitschaft
Hilf deinem Partner, die Techniken korrekt
zu erlernen.
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Respekt
Begegne deinem Lehrer/deiner Lehrerin und
den Trainings-Älteren zuvorkommend.
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Info:
Aus dem DIN-A2 Poster "Judo Werte" des DJB. Das attraktiv gestaltete und für den Aushang im Dojo konzipierte Poster kann zum Preis von 6 Euro (zzgl. Versandkosten) nachbestellt werden über die JSM Judo Sport Marketing GmbH, Stadtplatz 5, 93326 Abensberg, Fax 09443/915455, e-mail: jsm@judobund.de |
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Sei pünktlich im Training! Pünktlichkeit, d.h. gemeinsamer Trainingsbeginn und auch das gemeinsame Trainingsende, ist eine höfliche Voraussetzung für Schüler und Lehrer. Helfe mit beim Mattenaufbau! Falls erforderlich und kein eigenes Dojo mit liegenden Tatami vorhanden ist, hat sich jeder Schüler beim Auslegen und Abräumen der Matten zu beteiligen. Sei höflich und rücksichtsvoll! Beachte die einzelnen Grußformen den Mitschülern und dem Lehrer oder Meister gegenüber. Auf ein lautes „Hallo“ oder „Tschüss“ sowie auf den männlichen Handschlag kann im Dojo verzichtet werden. Der höher graduierte Budoka nimmt Rücksicht auf den Anfänger oder Schüler. Bewahre Ruhe und Konzentration! Das Dojo ist ein Ort der inneren Sammlung
und des konzentrierten Trainings.
Arbeite und denke mit! Dein Verhalten ist Voraussetzung für
ein reibungsloses Training.
Sei zurückhaltend! Der Unterricht wird nicht durch ständiges
Fragen unterbrochen.
Zeige Respekt! Der Schüler ehrt den Meister und der
Meister
respektiert den Schüler.
Sei sauber! Beachte die hygienischen Grundvoraussetzungen
für ein sportliches Zweikampftraining mit anderen Menschen. Wasche
oder dusche dich vor und nach jedem Training. Die Finger- und Fußnägel
sollen immer kurz geschnitten sein und ebenso auch die Haare. Falls letzteres
nicht möglich ist, müssen die Haare hochgesteckt oder zusammengebunden
werden. Die Matten sind nur barfuß zu betreten. Auch der Budogi muss
immer sauber sein, d.h. nach jedem zweiten oder dritten Training – je nach
Trainingsintensität – ist dieser zu waschen oder zu reinigen.
Achte auf frischen Atem! Auf das essen und trinken von übelriechenden oder blähenden Speisen oder Getränken (ohne hier Einzelheiten zu nennen) ist grundsätzlich einige Stunden vor Trainingsbeginn zu verzichten. Ebenso auf das Lutschen von Bonbons und auf Kaugummi, um eine Verschluckungsgefahr zu vermeiden. Vermeide Verletzungsgefahr! Schmuck ganz gleich welcher Art, d.h. Fingerringe, Ohrringe, Halsketten und auch die Brille, sollten beim Training abgelegt werden. Auch ein Piercing kann Verletzungen verursachen. Ebenso sollten unüberlegte Übungen oder Kraftakte und Mutproben im Training unterbleiben. Die leichtsinnige oder gewaltvolle Anwendung von Griffen oder Techniken ist zu unterlassen. Verlasse Tatami und Dojo nicht! Es ist unhöflich gegenüber dem
Partner oder Lehrer, die Matte oder das Dojo während des Trainings
unaufgefordert oder unentschuldigt zu verlassen.
Sei stark, selbstbeherrscht und selbstbewusst! Übe Selbstbeherrschung und Selbstdisziplin
und lasse es dir nicht anmerken, wenn du müde oder erschöpft
bist. Unnötiges Wehklagen und Schmerzäußerungen sind zu
vermeiden. Halte deine Gedanken und deinen Körper immer unter Kontrolle.
Verzichte auf unfaire Aktionen! Vermeide es, beim Training und im Kampf dein Gegenüber durch Beißen, Stoßen, Treten, Kneifen, an den Haaren ziehen, Finger verbiegen, Füße und Beine verdrehen usw. zu beeinträchtigen und zu schädigen, um Vorteile daraus zu erzielen. Das hast du nicht nötig. Beachte die Anweisungen des Trainers! Auf die Hinweise und Aufforderungen des Trainers und Meisters ist zu achten. Diese sind zu befolgen. Sei beständig! Trainiere regelmäßig, besuche ständig die Trainingsstunden. Nur so können sich deine Partner auf dich verlassen und nur durch Beständigkeit kommst du im Unterricht weiter und wirst zum Meister. Familienangehörige, Gäste und andere Zuschauer, die sich nicht am Training beteiligen, werden gebeten, sich so zu verhalten, dass sie das Training nicht stören. |
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Christa
Hoffmann
88289 Waldburg
Hauptstr. 14
Tel.: 07529/911057
Fax:
03212-1045844