Kooperation Schule +
Verein 2010
Kaum
waren die Olympischen Winterspiele in Vancouver beendet, eiferten beim
Bundesfinale des Schulsportwettbewerbs „Jugend trainiert für
Olympia“
- dem größten leistungsorientierten
Schulsport-Mannschaftswettbewerb
der Welt – Sporttalente aus 16 Bundesländern in
Oberhof/Thüringen
olympischen Vorbildern nach.
Viele
Leistungsträger von Welt-, Europa- und Deutschen Meisterschaften
sowie
der Olympischen Spiele haben ihre sportliche Karriere bei diesem
Schulsportwettbewerb
begonnen.
Bei
„Jugend trainiert für Olympia“ geht es aber nicht allein nur um
die
sportliche Höchstleistung. Die Teilnahme am Wettbewerb und vor
allem
am Bundesfinale ist und bleibt für die Schülerinnen und
Schüler
ein großartiges und unvergessliches Erlebnis. Fairness und
Teamgeist
kennzeichnen den Wettbewerb – soziale Kompetenz also, die bei solchen
Wettbewerben
gestärkt werden.
Über
600 Schüler und Schülerinnen mit ihren Betreuern reisten zum
Winter-Bundesfinale nach Oberhof/Thüringen in den Sportarten Judo
und Skilanglauf.
Trommeln
und ein wagemutiger Samba-Auftritt bei Temperaturen um den Gefrierpunkt
heizten der begeisterten Jugend bei der abendlichen
Eröffnungsfeier
stimmungsvoll ein. Am Folgetag begannen die harten Kämpfe um den
Einzug
in die Finalrunde.
Die
Landessieger der 16 Bundesländer kämpften in vier Pools jeder
gegen jeden. Nur die zwei besten Teams aus jedem Pool erreichten die
Finalrunde.
Für
alle weiteren Mannschaften ging es danach um die Platzierungen 9 bis 16.
Ein
Blick in die Wettkampflisten genügte um festzustellen, wie schwer
es für die Landessieger Baden-Württemberg vom Bildungszentrum
St. Konrad Ravensburg werden wird. Sowohl im weiblichen wie auch im
männlichen
Pool starteten die späteren Bundesfinalsieger und Mannschaften der
ostdeutschen Sportschulen mit ihren Sportinternaten. Die
Enttäuschung
der St. Konrad Mädchen und Jungen hielt sich nach den ersten
Niederlagen
in Grenzen. Beide Teams sahen es realistisch. Zwei Trainingseinheiten
täglich
konnte keiner von ihnen nachweisen. Dementsprechend ambitioniert und
siegesorientiert
griffen ihre Gegner an. Einige standen zwei Tage zuvor auf den
Wettkampfmatten
der Deutschen U17 Meisterschaft und zeigten stolz ihre Medaillen. Aus
Thüringen
ging es für sie direkt weiter nach Zagreb zum Europacup. Desto
Trotz
gaben beide St. Konrad Teams ihr Bestes. Die Kampferfahrung und der
Spaß
am Sport sollten laut Christa Hoffmann, Trainerin und Couch der Teams,
im Vordergrund stehen. Sichtbare Gewichtsvorteile und älterer
Jahrgang
lässt sich nicht ohne weiteres kompensieren.
Im männlichen St. Konrad Team kämpften in der bis 46 kg Klasse Andreas Neidhardt mit 31 kg und Valentin Steuer mit 37 kg. Bis 50 kg Klasse Oliver Leins, bis 55 kg Kai Schmid, bis 60 kg Dominic Schupp und über 60 kg Dominik Mazurczak und Nikolas Dietrich.
Im
Viererpool gegen den späteren Bundesfinalsieger aus Hamburg und
das
Sportgymnasium Schwerin blieben sie mit 5:0 chancenlos.
Mit
der 2:3 Niederlage gegen die Sportschule Halle/Sachsen Anhalt rutschten
sie in die Platzierungsrunde 9 bis 16 die am nächsten Tag ihren
spannenden
Verlauf nahm. Und wieder hatten die Ravensburger die stärksten
Mannschaften
der Runde als erste Gegner. Das Team aus Braunschweig/Niedersachsen
besiegte
die Oberschwaben mit 4:1 und verteidigten bis zum Schluss den 9. Platz
erfolgreich. Die nächste Begegnung St. Konrad Ravensburg gegen
Bremen
brachte die ersehnte Wende. Mit einem 4:1 Sieg stieg das
Stimmungsbarometer
im St. Konrad Team sichtlich an. Glücklich über diesen Erfolg
mussten sie nochmals gegen die Rivalen der Sportschule Halle antreten,
die mit einem 3:1 Sieg und ein Unentschieden den Platz 12 verteidigten.
Nach einem 3:2 Sieg über die Lauenburgische GS Ratzeburg
verbuchten
die St. Konrad Kämpfer im Endergebnis den 13. Platz.
Mannschaftskapitän
Kai Schmid konnte in den sieben Begegnungen 5 Ipponsiege für das
Team
verbuchen.
Auch
bei den weiblichen Athletinnen ging es um Explosivität, Technik
und
Gelassenheit, aber auch um Taktik.
Die
letztjährigen Bundesfinalzweiten von der Sportschule
Frankfurt/Oder
holten sich in diesem Jahr souverän den Titel.
Mit
4:1 besiegten sie die St. Konrad Schülerinnen in der ersten
Begegnung.
Die Ippon Niederlage gegen Anna-Maria Wagner war Grund genug das St.
Konrad
Mädchen, das alle Begegnungen mit Ippon meisterte, für die
Sportschule
Frankfurt/Oder zu werben.
Nach
einer 3:2 Niederlage gegen das Heinrich-Heine-Gymnasium Kaiserslautern
war der Traum unter die ersten 8 zu kommen vorbei.
Die
Enttäuschung war ihnen ins Gesicht geschrieben.
Das St. Konrad Team: Bis 44 kg Rowena Giesin, bis 48 kg Selina Maier und Leonie Schupp (42 kg). Bis 52 kg Jasmin Schacht, bis 57 kg Jana Schmid, über 57 kg Selina Kieferle und Mannschaftskapitänin Anna-Maria Wagner.
Nach einem 4:1 Sieg über das Hegel-Gymnasium Magdeburg/Sachsen-Anhalt und ein 4:1 Sieg über die Otto-Schule/Hessen rückte der 9. Platz zum Greifen nahe. Das Gymnasium Bad Nenndorf/Niedersachsen trumpfte mit einem 3:1 Sieg und einem Unentschieden überraschend auf und schob die Mädchen aus Oberschwaben in der Rangliste auf Platz 10 im Endergebnis.
Claudia
Mahlzahn, mehrfache Deutsche Judo-Meisterin und Dritte der
Weltmeisterschaft
gab in einem Interview allen Teilnehmern wichtige Tipps wie man Schule
und Leistungssport miteinander vereinbaren kann um seine Visionen zu
erreichen.
Das
besondere Highlight der Finalwoche in Oberhof war der Empfang der
Thüringer
Olympia Mannschaft aus Vancouver.
Rund
2000 Fans, darunter die Teilnehmer von „Jugend trainiert für
Olympia“,
hatten sich im Schmuck hergerichteten Kurpark versammelt und die Asse
gut
zwei Stunden lang jubelnd gefeiert. Ob Axel Teichmann, Kati Wilhelm
oder
Andrè Lange, der Reigen konnte prominenter kaum sein. Die
Athleten
gaben zunächst Autogramme und wurden später auf einer
Bühne
mit Beifallsstürmen begrüßt. 13 Thüringer
Olympioniken
kehrten mit insgesamt 18 Medaillen aus Vancouver zurück.
Mit
der Abschlussfeier, Siegerehrung und anschließender Disco ging
für
die jungen Judoka des Bildungszentrums St. Konrad eine ereignisreiche
Woche
zu Ende.




St. Konrad Mädchen- und Jungen-Mannschaft hat sich zum Bundesfinale qualifiziert.
Esslingen/cho
Eine
Sternstunde erlebten die Judokas, Betreuer und Eltern vom
Bildungszentrum
St. Konrad Ravensburg beim Landesfinale im Rahmen des
Bundesschulsportwettbewerbes
„Jugend trainiert für Olympia“. Ein Feuerwerk an Applaus erntete
das
St. Konrad Team in der Esslinger Sportarena als feststand, dass sowohl
die weibliche wie auch die männliche WK3 Mannschaft sich den
Landessieg
erkämpft hatten. „Das ist eine Sensation, denn noch nie gab es im
Judo so einen Doppelerfolg einer Schule“, kommentierte die
Landesschulsportreferentin
Nicole Saam die Leistungen und übergab den strahlenden
Siegermannschaften
die Landesurkunden.
Die
Jungs und Mädchen jubelten, tanzten und sangen zu Recht, denn
beide
Teams dürfen nun das Land Baden-Württemberg im
Judo-Schulsport
beim Bundesfinale vertreten. Dieser von der deutschen
Schulsportstiftung
und dem deutschen Olympischen Sportbund ausgerichtete Event findet vom
1. bis 5. März in Oberhof/Thüringen statt.
Werner
Duttle, der frühere Rektor der Grund- und Hauptschule am
Bildungszentrum
St. Konrad, der den Judosport an der Schule schon viele Jahre
unterstützt
hat und weiterhin unterstützen wird, erlebte die Sternstunde der
Kids
vor Ort mit und gratulierte den Schülern herzlich zu diesem
Erfolg.
Es ist schon das vierte Mal, dass eine Mädchenmannschaft vom
Bildungszentrum
Ravensburg am Bundesfinale teilnimmt, doch der Wunsch, dass sich auch
eine
männliche Mannschaft qualifiziert, ging für Christa Hoffmann,
Judolehrerin am BZ St. Konrad und Betreuerin der Mannschaften nun
auch in Erfüllung.
Die
Siegermannschaften der Regierungspräsidien Tübingen,
Stuttgart,
Karlsruhe und Freiburg reisten nach Esslingen. Nur die Erstplatzierten
der Wettkampfklasse 3 des Landesfinales sind beim Bundesfinale
startberechtigt.
Sie
gaben alles, kämpften wie die Löwen in der Sportarena und
holten
sich den Siegerpokal:
Valentin
Steuer und Andreas Neidhardt bis 46 kg,
Oliver
Leins bis 50 kg,
Kai
Schmid bis 55 kg,
Dominic
Schupp bis 60 kg und Nikolas Dietrich und
Dominik
Mazurczak über 60 kg.
Mit
einem 3:1 (Unterbewertung 30:10) Sieg und ein Mal Unentschieden endete
die erste Herausforderung gegen die Kämpfer des Faust Gymnasium
Staufen.
Mit
5:0 (Unterbewertung 50:0) besiegten sie souverän die Mannschaft
des
Hebel Gymnasiums Pforzheim.
Die
Spannung stieg, denn nun hatten die St. Konrad Kämpfer die
Bundesfinalteilnehmer
des Vorjahres von der Jan Realschule Stuttgart als Gegner. 3:2
(Unterbewertung
30:20) endete das Duell und im St. Konrad Team war der Bär los.
Im
Mädchen Team kämpften
Rowena
Giesin bis 44 kg,
Jasmin
Schacht bis 52 kg und
Anna-Maria
Wagner über 57 kg.
Die
drei St. Konrad Mädchen setzten sich nun zum dritten Mal in Folge
die Landeskrone auf.
Neu
im Team als jüngster Jahrgang verstärkte
Jana
Schmid in der bis 57 kg Klasse das Team.
Selina
Maier bis 48 kg konnte beim Landesfinale wegen Krankheit die Lücke
nicht schließen.
Da
die Siegermannschaft vom Regierungspräsidium Karlsruhe nicht
anreiste,
hatten die Mädchen nur zwei Rivalen zum Titel. Nach einem 4:0
(Unterbewertung
40:0) Ergebnis über die Mannschaft vom Albert-Schweizer
Gymnasium
Gundelfingen hatten die St. Konrad Mädchen ihren ersten Sieg in
der
Tasche.
Auch
die Mannschaft des Gustav-Stresemann Gymnasium Stuttgart konnte nur
durch
die unbesetzte Gewichtsklasse einen Punkt einfahren. Nach einem 4:1
(Unterbewertung
40:10) Sieg zeigte der Arm des Kampfrichters auf die frisch gebackenen
Landessiegerinnen vom Bildungszentrum St. Konrad Ravensburg.
Das
Landesinstitut für Schulsport Baden-Württemberg gratulierte
der
Schule für diese doppelte Auszeichnung und Leistung beider Teams.
Die
St. Konrad Schule hat nun sieben Jungen und sieben Mädchen
für
das Bundesfinale gemeldet, die die Landesfarben vertreten werden.
Unter
den Siegermannschaften der 16 Bundesländer werden die
Sportgymnasien
aus dem Osten Deutschlands mit achtmal Training in der Woche den
Leistungsstand
vorgeben.
Im
Rahmen des Bundesschulwettbewerbes „Jugend trainiert für Olympia“
im Judo gab es für das Bildungszentrum St. Konrad einen zweifachen
Mannschaftssieg beim Regierungspräsidiumsfinale in Tübingen.
In der Wettkampfklasse 3 starteten vom St. Konrad eine Mädchen und
eine Jungenmannschaft. Beide Teams kämpften sich mit Eifer und
Ehre
für ihre Schule ins Finale. Schließlich ging es um die
Qualifikation
zum Landesfinale bei dem nur die Siegermannschaften der
Regierungspräsidien
Karlsruhe, Freiburg, Stuttgart und Tübingen startberechtigt sind.
Sowohl die St. Konrad Jungen wie auch Mädchen machten es perfekt
und
freuten sich über Platz Eins und den Siegerpokal.
„Da
herrschte in Esslingen eine Prima Stimmung“, schwärmte Christa
Hoffmann,
Judolehrerin am Bildungszentrum und Betreuerin der Mannschaften.
Gekämpft
wurde in fünf Gewichtsklassen nach U17 Regeln. Im Mädchen
Team
kämpften mit Rowena Giesin, Jasmin Schacht und Anna-Maria Wagner
drei
erfahrene Judoka, die schon zwei Mal auf Bundesebene ihrer Schule Ehre
erwiesen. Zwei aus dem letztjährigen Team schieden aus der WK3
Altersklasse
aus und so musste die Mannschaft mit Selina Maier und der drei Jahre
jüngeren
Jana Schmid neu besetzt werden, die überraschend in der Begegnung
St. Konrad gegen das Johann Vanotti Gymnasium Ehingen für einen
4:1
(40:10) Sieg punktete. Die stärksten Rivalinnen kamen auch in
diesem
Jahr von der Geschwister Scholl Schule in Tübingen und sorgten
für
ein spannendes Finale. Giesin, Schacht und Wagner fegten ihre
Gegnerinnen
routiniert mit „Ippon“ von der Matte. Jana Schmid unterlag in dieser
Begegnung,
gab jedoch nur eine Yuko Wertung ab. Endstand: 3:2 (30:15) für die
St. Konrad Mädchen.
Im
männlichen Team mit: Andreas Neidhardt, Valentin Steuer, Oliver
Leins,
Kai Schmid, Dominic Schupp, Dominik Mazurczak und Nikolas Dietrich
waren
alle Gewichtsklassen gut besetzt. Alle Kämpfer dieser Mannschaft
starteten
in diesem Jahr zum ersten Mal in der U17 Klasse bei „Jugend trainiert“.
Hoch motiviert katapultierten sie ihre Kontrahenten von der
Theodor-Heuss
Realschule Sigmaringen mit 5:0 (50:0) auf die Matte. Im Finale musste
die
Realschule Plizhausen eine 4:1 (40:10) Niederlage hinnehmen.
Geschlossen
reisen nun beide St. Konrad Teams am Mittwoch, den 10. Februar nochmals
nach Esslingen zum Landesfinale wo sich nur in der männlichen und
weiblichen WK3 von fünf Altersklassen die Siegermannschaften
für
das einwöchige Bundesfinale qualifizieren.